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Gold hat eine sehr hohe Dichte und wird dadurch als sehr schwer empfunden. Es reagiert durch seine Edelmetalleigenschaften praktisch nicht mit seiner Umwelt und läuft unter anderem nicht an. Der Chemiker sagt dazu, es geht bei normaler Umgebungstemperatur kaum Verbindungen mit anderen chemischen Substanzen ein. Im Periodensystem ist Gold als "Au" gekennzeichnet. Diese Abkürzung stammt aus dem lateinischen Namen für Gold, "Aurum", (das Gelbe).
Es wird seit Tausenden von Jahren für Goldschmuck, religiöse Gegenstände (z.B. Zepter) und als Zahlungsmittel verwendet. Es ist eines der ersten Metalle, das überhaupt vom Menschen verarbeitet wurde. Die gezielte Goldgewinnung begann wahrscheinlich bereits in der Kupferzeit. Sein Schmelzpunkt liegt bei ca. 1064°C, einer Temperatur, die mit geschicktem Bau und Betrieb von Holzkohle-Öfen erreicht werden konnte. Es lässt sich leicht mit anderen Metallen legieren (in der Schmelze vermischen).
Größere Vorkommen von Gold sind in Südafrika, den USA, Australien und Russland dokumentiert. Gold wird meist als Erzmischung (metallhaltiges Gestein) oder mit Legierungen gefördert und muss zur Edelmetall-Gewinnung raffiniert werden. Oft kommt es in Erzen vor, die außerdem andere Metalle wie Kupfer, Nickel oder Silber enthalten. Manche Lagerstätten solcher Metalle lassen sich nur wirtschaftlich abbauen, wenn der Goldanteil so hoch ist, dass die Aufarbeitung durch dessen Verkaufswert interessant wird. Gold kann Elektrizität und Wärme hervorragend leiten und wird deshalb gern in der Elektroindustrie verarbeitet. Auch in der Zahntechnik wird Gold bereits seit 3000 Jahren verwendet. Die Schmuckindustrie ist mit Goldschmuck heutzutage der größte Verbraucher des Edelmetalls. Sie benötigt ca. 75% des jährlich geförderten Goldes. Deshalb ist auch die Rückgewinnung von Gold ein bedeutender Wirtschaftszweig.
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